Zukunft
Der Herrgott, den es bekanntlich nicht gibt, hat entschieden, daß es Frauen und Männer gibt und nicht etwa einheitliche Wesen, die weder Frauen noch Männer sind, sondern einheitliche Menschentiere, die weder Männer noch Frauen bevorzogehen, die gibt es leider nicht, man hat es also mit Frauen und Männern gleichermaßen zu tun, insbesonders aber mit Frauen, Pavese hat es wieder und wieder gezeigt, La bella estate. Vernünftig wäre es, wenn es weder Männer noch Frauen gäbe, sondern Lebewesen, die zugleich Männer und Frauen wären, die Unterscheidung von Männern und Frauenwäre aufgehoben, jeder, also zugleich Frauen und Männer, die einfach Menschen sind, könnte Kinder gebären, jeder könnte Gebären oder oder es seien lassen. Menschen dieser Art würden sich entwickeln, jeder könnte es tun oder sein lassen. Die Welt wäre ganz anders als die Welt zuvor, man weiß allerdings nicht, wie es nach hundert Jahren aussehen würde.
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