Montag, 23. Februar 2026

Ein Leben

Anfang und Ende

 

Wann wurdest du geboren? Als ich geboren wurde, wußte ich davon noch nichts. Und dann? Der Vater im Krieg, die Mutter mußte arbeiten. Und dann? Die Großeltern, der Vater und seine mehr als liebevolle Frau liebten mich, obendrein liebten mich auch ihre Hunde. Wie ging es weiter? Ich spielte dies und das, dann ging ich in die Schule und dann in die Oberschule und so weiter. Was lernten Sie? Sprachen. Welche? Einige. Auch noch anderes?  Freunde. Geld ist nicht so wichtig, allerdings angenehm, wenn man es hat. Sie allein? Geheiratet, das ist das Wichtigste, wichtiger als das Geld. Heirat gelungen? Mehr als das. Sonst noch etwas? Drei Töchter, fast so wichtig wie ihre Mutter. Und sonst? Mein Vater und meine Mutter sind längst tot, die Hunde starben fast noch eher. Und jetzt? Es geht irgendwann zum Ende, ich hoffe, meine Frau nicht so bald. 

Sonntag, 22. Februar 2026

Tra donne sole

Einsamen Frauen 

 

Dummerweise gibt es einerseits Frauen und andererseits Männer, einheitliche Menschen also, die nicht zwischen Frauen und Männern unterscheiden, gibt es bislang so gut wie nicht, der Herrgott, der immer seinen eigenen Willen durchsetzt, besteht auf dem Unterschied von Frau und Mann. Pavese hat es uns geschildert, wenn es schon weiterhin einerseits Frauen und andererseits Männer geben soll, sollen die Frauen wenigstens den Vorrang haben, und jedenfalls nicht die Männer, zunächst allerdings werden die Frauen bei diesem Versuch einsam, sie lassen die Männer Männer sein. Es ist nicht überraschend, daß die Frauen zunächst einsam sind, sie trennen sich von den Männern. Clelia, sie hieß so, hatte die Leitung eines Geschäfts mit Erfolg, eine Reihe anderer Frauen war von ihr beeindruckt, die Frauen waren von den Männern  nicht beeindruckt. Die Frauen waren unterschiedlich, die meisten hatten keine Kinder, das Leben ohne Kinder schien ihnen anscheinend angenehmer, die Kinder denken nicht ganz so. Immer wieder huscht ein Mann vorbei, nicht immer zur Freude der Donne Sole. Neben Clelia war Rosetta die besondere Frau, zur allgemeinen Überraschung hat sie sich ohne Vorbereitung umgebracht, warum, kann man nicht sagen. Ähnlich war der Verlauf bei Pavese, Rosetta folgte ihrem gewünschter Tot wie er dem seinen. 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Hügel

 und Wälder

  

Die Hügel, die Wälder, die Schluchten, die  Hänge, die Wiesen, ein Kamm, das Gebirge, die Bäume, die Berge, die Blumen, die Flora, die Stoppel, die Obstgärten, die Baumwipfel, die Weinberge, all diese schönen Dinge, sollte man der Welt und nicht allein den Hügeln und Wäldern, der Flora und so weiter überlassen, und die Tiere einschließlich der Menschentiere nicht beachten, da sie überflüßig sind? Pavese hat uns alles wissen lassen, er hätte aber gern eine Welt ohne Lebewesen gesehen. Wie aber wird sich die Welt nun entwickeln mit den Tieren und dann auch noch mit den Menschen. Die Tiere waren zunächst kaum bemerkbar, einige lebten unter Wasser. Es wurden immer mehr und kaum noch bezahlbar, es ging nicht anders, als die Menge zu bewältigen, indem sich die Tiere gegenseitig verzehren. Das eigentliche Entsetzen sind aber die Menschen, die bis heute die Wälder und die Schluchten mißachten. Das ganze Drum und Dran der Menschen und Tiere muß wieder verschwinden, die Hügel und die Bäume müssen sich erholen und fortan wieder wie zuvor die einzigen und ewigen Herrn der Hügel und Wälder sein.

Dienstag, 17. Februar 2026

Rauchen

nein und ja

Portrait of Marek Hlasko by Joanna Pilarczyk (2016) : Painting Oil on  Canvas - Singulart 

Die Indianer, die durchaus keine Indianer sind und sich so auch gar nicht nennen, sondern zum Beispiel die Apachen, die Cherokee, die Comanchen, die Irokesen, die Navajo, die Sioux und andere, sind aufgefallen, weil sie das Rauchen erfunden haben, derzeit ist das Rauchen umstritten, weil es zwar schön ist, zugleich aber Krankheiten hervorruft. Wer will aber auf die Zigarette verzichten? Die Apachen, Navajo und andere sind immer mit dem Rauchen vorsichtig gewesen, darauf sollten alle Raucher denken. Man zündet die Zigarette, das ist wichtig, wichtiger aber ist, das man die Zigarette zündet, sie dann aber so lang wie möglich in Ruhe läßt, man paßt dann nur noch auf, daß der Rauch nicht ganz verschwindet. Wer könnte sagen, daß die Indianer, also die Apachen, die Irokesen und andere, das Rauchen nicht erfunden hätten, man kann ihnen nur danken. Das Leben ist oft langweilig, eine Zigarette muntert auf und der Raucher bewundert die Stille, auf die Zigarette zu verzichten, wäre ein Unding. 

Montag, 16. Februar 2026

Zustand

 heute

 Asche und Diamant | Film 1958 | Moviepilot

Jeder weiß ja, daß die Welt, soweit es die Menschentiere, oft auch nur Menschen genannt, anbelangt, daß die Welt also, wie gesagt, sich nicht besonders um die Menschen kümmert. Immerhin schien es wieder besser zu werden mit den Menschen, die einen, zum Beispiel die Afrikaner, lernten zum Beispiel die Inder besser kennen, alles wird sich fügen, so denkt man, inzwischen aber wackelt die ganze Lage wieder schlimmer als zuvor. Auch schon vor Tramps neuer Welt lief es seit einiger Zeit anders als zuvor, nun läuft manches zunehmend ins Leere, was man früher sah, sieht man so nicht mehr, wie wird  es sich entwickeln, es besteht kein Verlaß für die Zukunft, daran muß man sich gewöhnen und ganz von neuem denken.  Niemand kann sagen, wie die neue Welt aussehen wird, es wird sich zeigen, wird es sich positiv oder negativ entwickeln?  Man erhofft eine glücklichere Welt, vielleicht aber entwickelt sich eine niederschlagende Welt, die sich nie wieder erholen wird, man muß so oder so weiterhin sterben in seinem Leben, aber was solls. 

Samstag, 14. Februar 2026

Denkvermögen

 unterschiedlich

 

Warum Essen, warum Schlafen, warum Laufen, warum langsam gehen, warum Kinder, warum keine, wer ist dieses Warum, läßt sich all das erklären? Warum Essen, dazu ist nicht viel zu sagen, nur wenn man ißt kann man leben, das ist leider so eingerichtet, man kann dazu weiter nichts sagen. Mit dem Schlaf ist es nicht besonders anders, einige essen viel, andere wenig, einige schlafen nur kurz und wenig, andere schlafen lange, wenn es denn möglich ist, im Alter ist es, was den Schlaf anbelangt, meist anders als in der Jugend. Warum laufen? In der Regel fährt man inzwischen eher mit dem Auto, als daß man läuft, man läuft allerdings immer wieder auch ein wenig in den Wäldern und Hügeln einher, wie Pavese, den man immer mal wieder ließt, es bescheinigt hat, nicht unbedingt schnell, vielmehr die Hügel langsam genießend.  Warum Kinder? Das ist eine besonders schwierige Frage, was soll man fragen und antworten, was soll man denken? Man denkt an das unterschiedliche Denkvermögen, das unterschiedliche Denkvermögen der Menschen und der Tiere, das gesamte Denkvermögen lebender Tiere, darunter die Menschentiere, ist in keiner Weise zu bewältigen. Daraus ergibt sich unter anderem die Folge, daß sich aus den unterschiedlichen Maßnahmen des Denkvermögens, sich kein einheitliches Denken ergibt.

Freitag, 13. Februar 2026

Glaube

Tiere weniger

Katze (Felis catus) - TierDoku.de 

Man weiß nicht direkt, was die Tiere denken, was die Tiere denken, sie wissen es selbst nicht recht, sie haben auch anderes zu tun und denken nicht zu viel, die Schimpansen denken auch ein wenig weiter, die Menschen denken noch ein wenig weiter, kommen aber auch nicht zum endgültigen Ergebnis, es bleibt nur der Glaube. Der Glaube führt nicht zu einem endgültigen Ergebnis, es gleibt nur der Glaube. Der Glaube führt nicht zu einem zuvertlässigen Wissen. Im Jesuland spricht man unter anderem von einem ewigen Leben, das wäre natürlich ein bedeutsamer Erfolg, der Erfolg ist aber nicht eindeutig festzusrellen. Die Kirchen sind immer noch verantwortlich für das ewige Leben, sie wissen aber nicht so recht, was sie tun sollen. Die Kirchen sehen in den unterschiedlichen Ländern unterschiedlich aus, auch die Glaubensintensität in den verschiedenen Ländern ist spürbar unterschiedlich, der Trend ist eine nachlassende Gläubigkeit, viele leiden darunter. Den Tieren sind diese Überlegungen weitgehend fremd, Tiere sind Tiere, auch wenn es Menschentiere sind, die Menschentiere versuchen aber einen neuen Glauben hervorzurufen.

Donnerstag, 12. Februar 2026

Verwandlung

ein Erlebnis 

Życie to nie teatr — Edward Stachura | Last.fm 

Kafka, genau gesagt Franz Kafka, hatte inzwischen einen guten, Geld einbringenden Beruf, er verdiente das Geld nicht nur für sich, sondern auch das notwendige Geld für seine Eltern und für seine Schwester, nun aber war er krank und mußte sich für eine gewisse Zeit in sein Bett zurückziehen, die Eltern und die Schwester halfen ihm, bald, nach wenigen Tagen, wird er wieder arbeiten und Geld verdienen. Der Vater war es bald satt, er wollte von Kafka nichts mehr hören, wenn es für ihn kein Geld mehr gibt, die Mutter denk nicht ganz so streng, die Tochter glaubt, daß ihr Bruder bald wieder gesund wird und den Eltern wieder Geld bringt, sie will dem Kranken dazu helfen. Kafka selbst weiß inzwischen, daß er nicht wieder gesund wird und mithin den Eltern und der Schwester nicht mehr helfen kann. So ungefähr verlief Kafkas langsames Sterben und schließlich sein Tod, und fortan das schwierige, Geldlose Leben der Eltern und der Schwester. So kann man es sich vorstellen, Genaueres wissen wir nicht.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Zeiten

im Jahr

 

Januar Frühling Sommer Herbst und Winter, ausführlicher: Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember, kurz gesagt, ein Jahr ist vergangen, genauer gesagt 365 Tage, und dann wieder 365 Tage, und dann wieder und dann wieder, es scheint, es würde sich weiter nichts ergeben in der Welt. Jesus wollte das ändern, ihm schien es richtig, die Menschen zu entbinden vom bisherigen kurzen Leben und vom Tod, der Wechsel zum ewigen Leben ist nicht unbedingt gelungen. Man muß den Zustand der Welt noch genauer prüfen, neben der Welt sind vor allem die Planeten zu betrachten: Erde, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, man müßte sie der Reihe nach genauer untersuchen. auf der Erde leben wir, wir wollen sie in diesem Augenblick nicht länger betrachten. Die Planeten sind unterschiedlich groß, einige sind eher warm, andere eher kalt. Abgesehen von den Bewohnern der Erde hat man auf den Planeten bislang keine Bewohner vorgefunden, die Planeten sind zu weit entfernt um sie zu betrachten. Man überlegt, zu den Planeten hinzufliegen, das ist bislang kaum gelungen. Welche Art von Bewohnern mögen auf den Planeten leben? Bislang, Tiere und Menschentiere, haben wir nur uns selbst entdeckt.

Neue

Tierwelt

 

Die Tiere wurden immer verständiger, aber ohne eine für sieh unnötige Kenntnis der Welt, die Tierwelt begann mit den seltsamen Rippenquallen, die Tiere lebten dann aber alsbald zusammen mit einer Reihe eleganterer und verständlicherer Tiere, und schließlich dann die Orang-Utans wie auch Schimpansen, damit sollte die Tierwelt für immer vollendet sein. Leider waren die Tiere genötigt, die anderen Tiere zu fressen, das mußten sie auch, wenn sie nicht verhungern sollten, die Welt lief aber weiterhin ihren Gang, es bliebe für immer so wie es wahr, als besonders schön galt die Stille, wenn es auch nicht ganz still war, und dann meldete sich unerwartete die Sprache, eine neue Erfindung, die man  zunächst nicht verstand, eine neue Sprache also, die weit über das bisherige, übliche Knurren und Miauen und anderer Laute hinausging. Wurde es nun besser oder schlechter? Es wird sich zeigen im Laufe der Zeit. Man hörte überall das neuartige Sprechen derer, die sprechen, viele bevorzugen aber die Stille der Gebete und schweigen. Wie hat es sich bislang entwickelt, was wird noch kommen. 

Dienstag, 10. Februar 2026

Leben

und Tod

Man lebt, weil man geboren wurde, man ist Tod, weil man gestorben ist, viele wurden nicht geboren und können daher auch nicht leben, das ist so ungefähr der Verlauf des Lebens. Einige wollen nach kurzer Betrachtung nicht weiter leben, andere wollen so lange leben, wie es möglich ist und noch einiges länger. Sowohl Frauen als auch Männer leben inzwischen, aber nur die Frauen schenken das Leben, die Männer helfen allenfalls nur. Das normale Leben erstreckt sich über fünfzig bis zu hundert Jahre, nur sehr wenige leben noch länger und wollen auch so lang und noch länger leben, sie genießen ihr Leben. Nicht nur die Menschentiere, auch die schlichten Tiere haben eine, allerdings unvollständige Vorstellung vom Leben und vom Tod, ins besonders der Tod macht ihnen Schwierigkeiten, das Leben ist für sie immer gefährlich, bestimmte Tiere sind hochgefährlich für die anderen Tiere. Gerade unsere liebsten Tiere, zu Beispiel die Katzen, haben nur ein eher kurzes Leben, sie ahnen es, sie wissen aber nicht recht, daß sie auch das Leben der anderen töten. Wer hätte ausgedacht, daß es einerseits das Leben und andererseits den Tod gibt, der Tod gefällt nur den wenigsten.

Erwartung

Unsicher

    

Ein so überragendes Tier wie das Menschentier und dann sterben? Jesus wollte den bisherigen Tod entfernen, die Toten waren zu Tausenden schon tot, sie sollten aber wieder auferstehen, es blieb unklar, ob auch schon die vor tausenden von Jahren gestorbenen wiederauferstehen konnten, oder nur die jetzigen, das würde sich noch zeigen, jedenfalls könnten die jetzt Sterbenden ohne weiteres wieder auferstehen, der jetzige Gott war dafür verantwortlich, die Seelen hatten fortan ein göttliches Dasein. Offensichtlich aber wollten und wollen nicht alle Menschen dauerhaft leben, Zyta Oryszyna zum Beispiel hat nicht verraten, warum Edward Stachura aus dem Leben ausgestiegen ist. Was die Tiere anbelangt, wurde kein Tier entdeckt, das das ewige Leben erlebte. Viele Tiere sind halt Tiere, einige sind aber den Menschentieren sehr nah, man denke an die Gorillas, die Bonobos, die Oran Utans, und schließlich die Neandertaler, die allerdings schon tot waren, bevor sie sterben konnten. 

Montag, 9. Februar 2026

Planet

Hin und Her

 

Die Gefahr der Zerstörung und Vernichtung des Planeten durch die Menschentiere ist erheblich, man muß darüber nachdenken und sprechen. Was kann geschehen? Die Menschentiere, soweit sie noch leben, müssen stiller und überlegter werden, die Katzen sind vorbildlich, die Katzen haben natürlich auch ihre Probleme, sie zeigen es aber nicht gern. Die Menschentiere überziehen schließlich ihr Verhalten, der Herrgott, auch wenn er es nicht will, greift ein, die Menschentiere verschwinden, nicht für ewig, aber doch für eine lange Zeit. Die Welt taumelt dahin und fängt sich wieder, die Tiere atmen auf, Jahrhunderte ziehen dahin. Irgendwann hört man ein Tier mit seltsamen Geräuschen, einige Tiere vermuten nach längerer Zeit, es könne sich erneut um ein Menschentier handeln, nicht das gleiche, aber doch ein ähnliches. Man hört schon bald wieder seltsame Laute, ähnlich wie zuvor, Sprachen sind wieder zu hören, nicht die gleichen wie zuvor, aber doch ähnliche, zu verstehen sind sie bis auf zunächst nicht. Man hört Klänge wie schon seinerzeit in den Kirchen, in den neuen, ebenso schönen Kirchen, es ist alles etwas anders und doch ähnlich wie schon zuvor. Man muß befürchten, daß es sich wieder ähnlich entwickelt wie vor langer Zeit. Ist wieder ein Herrgott, den es nicht gibt, am werken? Der neue Herrgott könnte ein Herrgott neuer Art sein, ein wirklicher Herrgott, den wir jedenfalls nicht erleben. Die Katzen werden wohl die gleichen sein, andere Tiere haben sich hingegen verändert. So stellt man sich die neue Welt vor.

Sonntag, 8. Februar 2026

Hitze

 und Kälte

  

Es kann zunächst eiskalt sein, dann nur noch kalt, dann schon ein wenig wärmer, dann angenehm warm, dann aber schon fast heiß, schließlich unerträglich heiß, dann wieder ein wenig kühler, so vergeht ein Jahr. Einem Ehepaar ist es mehr für Kühle, einem anderen mehr führ Wärme, wenn der Mann ständig die Kühle vorzieht und die Frau ständig die Wärme, ist in einem solchen Fall eine Scheidung nicht ausgenommen. Ganz zum Süden ist es wie ganz zum Norden, es ist fortwährend kalt, im Mittelmehr ist es meistens angenehm, man lebt dort gern, da leben denn auch die meisten. Tiere, auch die Menschentiere, sind vorbereitet sowohl für Hitze wie auch führ Kälte. Tiere, die nur die Hitze oder nur die Kälte gewöhnt sind, vermögen sich kaum umzustellen, die Eisbären zum Beispiel vertragen keine Wärme, die Wärme kann tödlich für sie sein, für die Menschentiere ist es ebenso, sie vertragen aber auf Dauer eher die Kälte nicht. Pavese ist für Pflanzen, für Sträucher, für Stauden und für Kräuter und nicht für die Lebewesen, er hat sich auch vorbildlich den Pflanzen zuliebe umgebracht, nicht alle wollen ihm folgen. 

Samstag, 7. Februar 2026

Auch

 Könige

 

Einige Tiere sind so ähnlich, daß man sie für Menschen ansehen kann, zum Beispiel Schimpansen, wenn man ihnen einen Anzug anzieht, sieht der Schimpansen wie ein Menschentier aus, leider aber hat er keine Sprache, er kann nicht sprechen, nur grunzen, wie ist es jetzt, wie war es seinerzeit und wie wird es sein. Seinerzeit gab es nichts, dann gab es dies und jenes und dann weiteres, die Schimpansen hielt man für das endgültige Tier, ein weiteres würde es nicht geben, das unbekannte Menschentier hielt man für nicht denkbar, es war aber plötzlich da, wir gehören jetzt dazu. Die Menschentiere entwickelten sich weiter, es waren einfache Leute, sie wurden aber nach ihrer Sicht immer bedeutsamer, einige hielten sich für besonders bedeutsam und schließlich sogar für Könige. Die sogenannten Könige hatten nach ihrer Sicht ein besonderes Leben, sie wahren reicher als alle anderen, aber das garantierte nicht unbedingt ein besonderes Leben. Die Tiere, nicht die Menschentiere, aber die anderen Lebewesen, denken anders, Könige sind für sie nicht besonders interessant. 

Mittwoch, 4. Februar 2026

Paare

auch Tiere

 

Es sind Paare, ob man will oder nicht, Frauen und Männer, die Frauen waren und sind immer noch benachteiligt gewesen, günstiger wäre es, wenn es nur den Einheitsmenschen gäbe, nicht Mann und Frau, sondern nur noch den gleichartigen Mensch, der von nun an für die Kinder verantwortlich wäre, nicht Frau und Mann, sondern nur noch den einen Verantwortlicher, anstelle von Frau und Mann könnte man vielleicht sagen: Framä oder Mäfra, die Einheitsmenschen würden die Frauen, die es als solche nicht mehr gäbe, nicht mehr benachteiligen. Damit wäre aber noch nicht alles erledigt, das meiste nicht, auch wenn die Einheitsmenschen einem friedlichen Leben näher käme. Nichts weist darauf hin, derzeit ist überall wieder Krieg, auch das und besonders das wäre zu beseitigen, wenn auch nicht umfassend, die Tiere folgen den Menschentieren in vielen Dingen bislang nicht, sie sind mit recht vorsichtig. Einige sind überzeugt, wir sein auf dem Weg zu einer bessere Welt, andere glauben nicht ohne Grund das Gegenteil. Dem Herrgott, den es nicht gibt, ist es egal, ob es um den Mann oder um die Frau geht.  

Freunde

 aller Art

 Hund adoptieren: Gematcht wird nach Charakter | ZEITmagazin Katze (Felis catus) - TierDoku.de

Einige Tiere sind Freunde der Menschentiere, besonders, wie jeder weiß, die Hunde und die Katzen, die einen lieben die Hunde und die Katzen, die anderen bestimmte Menschen, die Liebe breitet sich aus, wenn es doch nur so bliebe in einer liebevollen Welt, die Welt ist aber lieblos. Man denke erneut an die Katzen, als Beispiel ist jede Katze für sich, sie ist nur für sich, sehr gering ist die Liebe zwischen Katze und Kater oder Kater und Katze, der Kater und die Katze müssen Jungtiere in die Welt setzen, die Jungtiere müssen sich schon nach kurzer Zeit ihr Leben selbst fortsetzen, das ist für die Menschen, besser gesagt die Menschentiere, auch nicht völlig anders. Die Tiere, besonders die Karter und Katzen, sind immer auf der Hut, die Welt ist voller Feinde, mehr Feinde als man glauben kann, die Tiere wissen das, die Menschentiere auf andere Weise auch. Vorsichtshalber fliehen die Tiere, sie sehen mögliche Feinde aber auch mögliche Freunde, die Katzen kommen gern den Menschen näher, wenn die Menschen ihn liebevoll nahe kommen. Dummerweise müssen alle Tiere, einschließlich der Menschentiere, die anderen Tiere ständig auffressen, der Herrgott, der selbst nichts ißt und den es auch nicht gibt, greift nicht ein.

Montag, 2. Februar 2026

Denken

 ohne Erfolg

 Edward S. Curtis - [Head-and-shoulders portrait of Navajo woman, facing  front] - PICRYL - Public Domain Media Search Engine Public Domain SearchZbigniew Cybulski - Życie i twórczość | Artysta | Culture.pl 

Denken, jeder anders, Frauen und Männer, alle denken anders, auch Dumme, Beschränkte, alle denken, wen auch nur schwach, das Denken sei eine besonders wichtige Tat, allerdings reicht das Denken nicht allzuweit. Habe ich das Gestern gedacht, oder schon das Vorgestern oder gar nicht? Wie die Welt ist, kommt das Denken nie zu einem Ziel, jeweils nicht zu dem gewünschten Ziel, der Herrgott, den es nicht gibt, läßt es nicht zu, der Kopf der Menschen schwimmt, was gestern gesagt wurde, ist heute nicht mehr wahr und ganz vergessen, es soll ja auch nicht sein, daß die Menschentiere weitaus mehr wissen und verstehen als die sonstigen Tiere, wer immer auch das verhindert. Zu Recht halten die Menschen sich für klüger als die anderen Tiere, aber nur ein wenig klüger. Alle wissen soviel, wie sie wissen können, alles im allen ist es wenig. Die Anhänger Jesu waren anderer Meinung, Jesus habe das ewige Leben durchgesetzt, aber nur für die Menschen, weder Jesus noch seine Anhänger dachten an ein ewiges Leben der Tiere, auch nicht die, die voller Liebe waren, nur die Tiermenschen galten als interessant, alles andere nicht. In dieser Situation war ein ewiges Leben nicht denkbar, das ohnehin nur geringe Denken verschwand nach nur kurzer Lebenszeit unauffällig im Tod.

Leben und Tod

eines bekannten Menschen 

Primaten: Schimpansen haben komplexere Sprache als gedacht - Spektrum der  Wissenschaft

Wie sollte das alles vonstatten gehen? Er, Gregor Samsa, hatte schwer gearbeitet und viel Geld erarbeitet, die Kollegen bewunderten ihn, ihn und sein Geld. Sie waren alle Menschen, tatsächlich aber Menschentiere, das waren sie alle. Dann kam der Tag, an dem er, Gregor Samsa, plötzlich kein Mensch oder Tiermensch mehr war, sondern schlicht ein Tier und zudem ein Ungeziefer, wie es hieß, er war, wie das entsprechende Buch sagt, wie verwandelt. Er wollte es nicht glauben, er verstecke sich im Haus seiner Eltern (ins besonders des Hauses seiner Mutter, die als Mutter auch Gorkis Mutter kannte), die verständlich von ihrem  zum Tier gewordenen Sohn nicht länger entzückt wahren, ein grauenhaftes Tier zudem, der Vater war besonders bedrückt und empört, die Eltern insgesamt versuchten alle ihn, den Sohn Gregor, loszuwerden, das gelang ihnen nur, indem sie ihn gleichsam ermordeten, er war aber freiwillig einverstanden. Er, der das alles erlebt hatte, war noch relativ jung. Der Name dessen, der alles erzählte, war Kafka, Vornahme Franz, sein früher Tod als Menschentier und schließlich als wahres Tier, war ihm nur recht, ein stiller Tod.