Montag, 9. Februar 2026

Planet

Hin und Her

 

Die Gefahr der Zerstörung und Vernichtung des Planeten durch die Menschentiere ist erheblich, man muß darüber nachdenken und sprechen. Was kann geschehen? Die Menschentiere, soweit sie noch leben, müssen stiller und überlegter werden, die Katzen sind vorbildlich, die Katzen haben natürlich auch ihre Probleme, sie zeigen es aber nicht gern. Die Menschentiere überziehen schließlich ihr Verhalten, der Herrgott, auch wenn er es nicht will, greift ein, die Menschentiere verschwinden, nicht für ewig, aber doch für eine lange Zeit. Die Welt taumelt dahin und fängt sich wieder, die Tiere atmen auf, Jahrhunderte ziehen dahin. Irgendwann hört man ein Tier mit seltsamen Geräuschen, einige Tiere vermuten nach längerer Zeit, es könne sich erneut um ein Menschentier handeln, nicht das gleiche, aber doch ein ähnliches. Man hört schon bald wieder seltsame Laute, ähnlich wie zuvor, Sprachen sind wieder zu hören, nicht die gleichen wie zuvor, aber doch ähnliche, zu verstehen sind sie bis auf zunächst nicht. Man hört Klänge wie schon seinerzeit in den Kirchen, in den neuen, ebenso schönen Kirchen, es ist alles etwas anders und doch ähnlich wie schon zuvor. Man muß befürchten, daß es sich wieder ähnlich entwickelt wie vor langer Zeit. Ist wieder ein Herrgott, den es nicht gibt, am werken? Der neue Herrgott könnte ein Herrgott neuer Art sein, ein wirklicher Herrgott, den wir jedenfalls nicht erleben. Die Katzen werden wohl die gleichen sein, andere Tiere haben sich hingegen verändert. So stellt man sich die neue Welt vor.

Sonntag, 8. Februar 2026

Hitze

 und Kälte

  

Es kann zunächst eiskalt sein, dann nur noch kalt, dann schon ein wenig wärmer, dann angenehm warm, dann aber schon fast heiß, schließlich unerträglich heiß, dann wieder ein wenig kühler, so vergeht ein Jahr. Einem Ehepaar ist es mehr für Kühle, einem anderen mehr führ Wärme, wenn der Mann ständig die Kühle vorzieht und die Frau ständig die Wärme, ist in einem solchen Fall eine Scheidung nicht ausgenommen. Ganz zum Süden ist es wie ganz zum Norden, es ist fortwährend kalt, im Mittelmehr ist es meistens angenehm, man lebt dort gern, da leben denn auch die meisten. Tiere, auch die Menschentiere, sind vorbereitet sowohl für Hitze wie auch führ Kälte. Tiere, die nur die Hitze oder nur die Kälte gewöhnt sind, vermögen sich kaum umzustellen, die Eisbären zum Beispiel vertragen keine Wärme, die Wärme kann tödlich für sie sein, für die Menschentiere ist es ebenso, sie vertragen aber auf Dauer eher die Kälte nicht. Pavese ist für Pflanzen, für Sträucher, für Stauden und für Kräuter und nicht für die Lebewesen, er hat sich auch vorbildlich den Pflanzen zuliebe umgebracht, nicht alle wollen ihm folgen. 

Samstag, 7. Februar 2026

Auch

 Könige

 

Einige Tiere sind so ähnlich, daß man sie für Menschen ansehen kann, zum Beispiel Schimpansen, wenn man ihnen einen Anzug anzieht, sieht der Schimpansen wie ein Menschentier aus, leider aber hat er keine Sprache, er kann nicht sprechen, nur grunzen, wie ist es jetzt, wie war es seinerzeit und wie wird es sein. Seinerzeit gab es nichts, dann gab es dies und jenes und dann weiteres, die Schimpansen hielt man für das endgültige Tier, ein weiteres würde es nicht geben, das unbekannte Menschentier hielt man für nicht denkbar, es war aber plötzlich da, wir gehören jetzt dazu. Die Menschentiere entwickelten sich weiter, es waren einfache Leute, sie wurden aber nach ihrer Sicht immer bedeutsamer, einige hielten sich für besonders bedeutsam und schließlich sogar für Könige. Die sogenannten Könige hatten nach ihrer Sicht ein besonderes Leben, sie wahren reicher als alle anderen, aber das garantierte nicht unbedingt ein besonderes Leben. Die Tiere, nicht die Menschentiere, aber die anderen Lebewesen, denken anders, Könige sind für sie nicht besonders interessant. 

Mittwoch, 4. Februar 2026

Paare

auch Tiere

 

Es sind Paare, ob man will oder nicht, Frauen und Männer, die Frauen waren und sind immer noch benachteiligt gewesen, günstiger wäre es, wenn es nur den Einheitsmenschen gäbe, nicht Mann und Frau, sondern nur noch den gleichartigen Mensch, der von nun an für die Kinder verantwortlich wäre, nicht Frau und Mann, sondern nur noch den einen Verantwortlicher, anstelle von Frau und Mann könnte man vielleicht sagen: Framä oder Mäfra, die Einheitsmenschen würden die Frauen, die es als solche nicht mehr gäbe, nicht mehr benachteiligen. Damit wäre aber noch nicht alles erledigt, das meiste nicht, auch wenn die Einheitsmenschen einem friedlichen Leben näher käme. Nichts weist darauf hin, derzeit ist überall wieder Krieg, auch das und besonders das wäre zu beseitigen, wenn auch nicht umfassend, die Tiere folgen den Menschentieren in vielen Dingen bislang nicht, sie sind mit recht vorsichtig. Einige sind überzeugt, wir sein auf dem Weg zu einer bessere Welt, andere glauben nicht ohne Grund das Gegenteil. Dem Herrgott, den es nicht gibt, ist es egal, ob es um den Mann oder um die Frau geht.  

Freunde

 aller Art

 Hund adoptieren: Gematcht wird nach Charakter | ZEITmagazin Katze (Felis catus) - TierDoku.de

Einige Tiere sind Freunde der Menschentiere, besonders, wie jeder weiß, die Hunde und die Katzen, die einen lieben die Hunde und die Katzen, die anderen bestimmte Menschen, die Liebe breitet sich aus, wenn es doch nur so bliebe in einer liebevollen Welt, die Welt ist aber lieblos. Man denke erneut an die Katzen, als Beispiel ist jede Katze für sich, sie ist nur für sich, sehr gering ist die Liebe zwischen Katze und Kater oder Kater und Katze, der Kater und die Katze müssen Jungtiere in die Welt setzen, die Jungtiere müssen sich schon nach kurzer Zeit ihr Leben selbst fortsetzen, das ist für die Menschen, besser gesagt die Menschentiere, auch nicht völlig anders. Die Tiere, besonders die Karter und Katzen, sind immer auf der Hut, die Welt ist voller Feinde, mehr Feinde als man glauben kann, die Tiere wissen das, die Menschentiere auf andere Weise auch. Vorsichtshalber fliehen die Tiere, sie sehen mögliche Feinde aber auch mögliche Freunde, die Katzen kommen gern den Menschen näher, wenn die Menschen ihn liebevoll nahe kommen. Dummerweise müssen alle Tiere, einschließlich der Menschentiere, die anderen Tiere ständig auffressen, der Herrgott, der selbst nichts ißt und den es auch nicht gibt, greift nicht ein.

Montag, 2. Februar 2026

Denken

 ohne Erfolg

 Edward S. Curtis - [Head-and-shoulders portrait of Navajo woman, facing  front] - PICRYL - Public Domain Media Search Engine Public Domain SearchZbigniew Cybulski - Życie i twórczość | Artysta | Culture.pl 

Denken, jeder anders, Frauen und Männer, alle denken anders, auch Dumme, Beschränkte, alle denken, wen auch nur schwach, das Denken sei eine besonders wichtige Tat, allerdings reicht das Denken nicht allzuweit. Habe ich das Gestern gedacht, oder schon das Vorgestern oder gar nicht? Wie die Welt ist, kommt das Denken nie zu einem Ziel, jeweils nicht zu dem gewünschten Ziel, der Herrgott, den es nicht gibt, läßt es nicht zu, der Kopf der Menschen schwimmt, was gestern gesagt wurde, ist heute nicht mehr wahr und ganz vergessen, es soll ja auch nicht sein, daß die Menschentiere weitaus mehr wissen und verstehen als die sonstigen Tiere, wer immer auch das verhindert. Zu Recht halten die Menschen sich für klüger als die anderen Tiere, aber nur ein wenig klüger. Alle wissen soviel, wie sie wissen können, alles im allen ist es wenig. Die Anhänger Jesu waren anderer Meinung, Jesus habe das ewige Leben durchgesetzt, aber nur für die Menschen, weder Jesus noch seine Anhänger dachten an ein ewiges Leben der Tiere, auch nicht die, die voller Liebe waren, nur die Tiermenschen galten als interessant, alles andere nicht. In dieser Situation war ein ewiges Leben nicht denkbar, das ohnehin nur geringe Denken verschwand nach nur kurzer Lebenszeit unauffällig im Tod.

Leben und Tod

eines bekannten Menschen 

Primaten: Schimpansen haben komplexere Sprache als gedacht - Spektrum der  Wissenschaft

Wie sollte das alles vonstatten gehen? Er, Gregor Samsa, hatte schwer gearbeitet und viel Geld erarbeitet, die Kollegen bewunderten ihn, ihn und sein Geld. Sie waren alle Menschen, tatsächlich aber Menschentiere, das waren sie alle. Dann kam der Tag, an dem er, Gregor Samsa, plötzlich kein Mensch oder Tiermensch mehr war, sondern schlicht ein Tier und zudem ein Ungeziefer, wie es hieß, er war, wie das entsprechende Buch sagt, wie verwandelt. Er wollte es nicht glauben, er verstecke sich im Haus seiner Eltern (ins besonders des Hauses seiner Mutter, die als Mutter auch Gorkis Mutter kannte), die verständlich von ihrem  zum Tier gewordenen Sohn nicht länger entzückt wahren, ein grauenhaftes Tier zudem, der Vater war besonders bedrückt und empört, die Eltern insgesamt versuchten alle ihn, den Sohn Gregor, loszuwerden, das gelang ihnen nur, indem sie ihn gleichsam ermordeten, er war aber freiwillig einverstanden. Er, der das alles erlebt hatte, war noch relativ jung. Der Name dessen, der alles erzählte, war Kafka, Vornahme Franz, sein früher Tod als Menschentier und schließlich als wahres Tier, war ihm nur recht, ein stiller Tod.