und der Tod
Man wurde in die Welt geworfen und war bald wieder verschwunden, wie ist das zu verstehen, es ist nicht zu verstehen, man muß es aber verstehen, wie soll es weitergehen. Die Meisten wissen von nichts, weil sie nicht gelebt hatten oder nicht mehr leben, was gerade noch wahr. ist nicht mehr. Warum gibt es nur diese kurze Welt in der Welt, wo doch für alle eine ewige Welt möglich wäre, der Herrgott läßt es aber nicht zu. Das Leben ist ein Spiel von Leben und Tod, das Spiel ist nur kurz, wer gerade noch lebte ist alsbald tot, wer demnächst lebt, lebt nicht lang. Man schaut die Lebenden an und wundert sich über die unermäßliche Menge derer, die nie waren und nie sein werden, das mögliche Leben geht an ihnen vorbei. Die Menschen sind nur eine bestimmte Sorte von Tieren, die anderen Tiere erleben es so ähnlich, einige haben nur ein sehr kurzes Leben, einige ein recht langes Leben. Die Welt ist so eingerichtet, daß sie einige Tiere wie die anderen Fressen müssen, ansonst sterben sie an fehlendem Essen, das sie am Leben hält. Wie kann bei diesen Zuständen eine die andere oder einer den anderen Lieben? Daß es bei diesen Zuständen obendrein noch Liebe gibt, ist mehr als überraschend. Die Katze sieht dich, sieht dich an und betrachtet dich, sie beachtet dich und weiß, daß sie dich nun liebt, vielleicht ist die Liebe größer als der Tot.
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