allzu Menschliches

Jesus war nach seiner Geburt für den Verlauf des Daseins verantwortlich, ins besonders für das ewige Leben, das inzwischen an einer sinkenden Glaubwürdigkeit leidet. Die Zahl der angeblich immer Lebenden ist inzwischen gewaltig, man bekommt sie aber bislang nicht zu Gesicht, Nietzsche hat die Angelegenheit erklärt, viele erwünschen sich aber verständlicherweise fortwährend noch das ewige Leben. Nun ist Heilig Abend, Christ ist anscheinend fortwährend erstanden. Man bleibt Jesus, den man nicht zu Gesicht kommt, treu, weil man den Heiligen Abend genießen will, wenn zudem die Auferstehung für alle greifbar sein sollte, kann man nur zufrieden sein. Der Heilige Abend hat sich aber inzwischen eigenartig verändert, an die erwartete Heiligkeit treten zahlreiche Böller, so hatte das Jesus Chistus das nicht gemeint. Der Herrgott gibt auf und hinterläßt keine weiteren Spuren, wir Menschen sind wieder allein.
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