Priester
Die Dörfer haben etwas, das die Städte nicht haben, die Dörfer sind überschaubar, die Städte nicht, Cesare Pavese erzählt uns von der Schönheit der Dörfer. Nur eine überschaubare Zahl von Menschen lebt in einem Dorf, der eine kennt den anderen, die Frauen und die Männer. In jedem Dorf gibt es einen Priester, der an Jesus erinnert und jeden Sonntag die Bewohner zur Kirche führt, zum Gottesdienst, vom Heiligen Rochus, das mochte erzählt werden, so war es früher und so ist es ein wenig noch immer. Die Dörfler leben in einer gewissen Einsamkeit, aber genau das wünschen sie sich. Die Städte wachsen, die Dörfer werden weniger, die Dörfer werden von den Städten verschlungen. Die Bewohner in den Städten sind einsamer als die Bewohner der Dörfer, schon in den Häusern gegenüber kennen sie sich nicht unbedingt. Die Dörfer haben nicht nur Vorteile, sondern auch ihre Nachteile, wir wollen aber nicht in die Einzelheiten gehen.
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