und Wir
Es bestand ein längerer Aufstieg in der Welt, es beginnt mit den Tieren, Tieren unterschiedlicher Art, Tiere die zufrieden sind allein für sich zu sein, sie denken nur an sich. Das blieb so für eine lange Zeit, dann, nicht zu fassen, die Menschen sind plötzlich da, wo sie nicht gewesen waren, nun aber plötzlich Menschen, zunächst nur wenige, dann mehr und dann immer mehr Menschen. Für die Tiere war das Leben auf der Welt selbstverständlich, für die Menschen war es nach einiger Zeit immer eigenartiger, wo leben wir eigentlich, wie können wir leben, die Tiere kannten und kennen diese Fragen nicht. Die Menschen wissen nicht, wie sie mit dieser Welt zurechtkommen sollen, diese Frage können sie nicht bewältigen, nur ein Gott kann aushelfen. Überall wurde nach einem Gott gerufen, man kannte sich gegenseitig nicht, die einen lebten hier, die anderen dort, alle fanden in ihrem Kopf einen Gott. Die Götter waren sehr unterschiedlich, die einen bewunderten ihren Gott, die anderen einen anderen, als sie dann auf andere Götter stießen, waren sie empört, nur ihr Gott war der wirkliche Gott. Viele kannten zunächst nur den Gott Jesu, immer mehr Menschen aber trafen sich auf immer mehr verschiedene Götter und lassen die jeweiligen anderen Götter beiseite. Das Zusammentreffen unterschiedlicher Götter wirft die Frage auf, ob es überhaupt Götter gibt und zumal den eigenen Gott. Die einen wollen sich von ihrem Gott trennen, andere bleiben bei ihrem Gott, auch wenn er sie nicht mehr so recht überzeugt. Wenn es zu einer allgemeinen Gottlosigkeit kommt, muß sich alles ändern, die Tiere, die keine Menschen sind, schütteln nur den Kopf. Wohin geht das alles?
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